Immenser Druck zur Restrukturierung
Die deutsche Wirtschaft steht 2009 vor einer massiven Umbauwelle. Die Finanzkrise und der globale Konjunkturabschwung bauen immensen Restrukturierungsdruck auf. Das gilt schon jetzt für viele Unternehmen aus dem Automobilbereich. Dieser spürt die Krise offenbar als erstes. Doch dabei wird es nicht bleiben. Die Kostensenkungen und Einschnitte in den Unternehmen werden im kommenden Jahr viel intensiver ausfallen als in der Vergangenheit. Und sie werden auch mehr Unternehmen und Branchen betreffen, als in den zurückliegenden Jahren. Damit wird dann sicherlich leider auch ein Abbau von Arbeitsplätzen einhergehen.
Seit Oktober brechen bei die Aufträge stark ein. Für die Fimen ist es nun höchste Zeit zu reagieren. Wer jetzt nicht Plan B in der Schublade hat, mit dem man auf ein „Worst-Case-Szenario“ reagieren kann, der handelt grob fahrlässig.
Für Katastrophenstimmung besteht aber dennoch kein Anlaß. Denn ein Großteil der Unternehmen hat die guten Jahren genutzt, um seine Eigenkapitalbasis entscheidend zu stärken. Damit kann die jetzt folgende Durststrecke gut bewältigt werden.
Ulrich Hocker

